Erfahrungen & Bewertungen zu MAYER Kanal- und Rohrreinigung GmbH

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Unsere Geschichte

„Ich war ein Exot.“ Wenn Klaus-Peter Mayer über die Anfangsjahre der Firma spricht, klingt vieles wie ein Abenteuer. Ihm gelang 1985 in der DDR etwas fast Unmögliches. Er erkämpfte sich eine Gewerbegenehmigung. „Das war der Lohn für meine Hartnäckigkeit, denn ich bin den Leuten damals in der Kreisverwaltung mächtig auf den Wecker gegangen, irgendwann wollten die mich los werden und gaben mir das Papier.“ Um eine Werkstatt, Auto, Werkzeuge und Kunden musste er sich selbst kümmern. Also wurde in Woltersdorf aus einem Keller der erste Firmensitz und aus einem Trabant mit Hänger das erste Servicefahrzeug. Mit seinen beiden Mitarbeitern suchte er Betriebe auf und bot ihnen an, die Regen- und Schmutzwasserkanäle zu reinigen.

„Diese Branche gab es praktisch in der DDR nicht, meine Firma war eine von wenigen im ganzen Land“, betont Klaus-Peter Mayer dreißig Jahre später. „Wie gesagt, ich war ein Exot.“ Für die mechanische Reinigung der Rohre setzte das Team anfangs Bohrmaschinen ein. Die aufgesetzten Fräsköpfe waren selbst gefertigt und auch die Edelstahlspiralen extra für die Firma hergestellt. „Ich fuhr damals zu einem Metallbetrieb und konnte den Leiter überzeugen, dass ich auch ohne Kontingent die Edelstahldrähte für meine Spiralen brauchte.“ Klaus-Peter Mayer hatte schon immer ein Gespür für die richtigen Kontakte. Auch später hat die Firma davon profitiert.

Mit der Wende war dann plötzlich alles anders. Der Markt war größer und die Zahl der Mitbewerber gewaltig. Westliche Technik war nun auch für Firmen aus dem Osten erreichbar. Der Firmengründer schaute sich deshalb in Berlin nach Partnern für ein Joint Venture um. „Die Unternehmen aber interessierten sich nicht für mich, sondern nur für meine Aufträge und Kunden.“ Solche Partner wollte er nicht und die Firma blieb in seiner Hand. Nur die neuen Technologien übernahm er. Die ersten Spülwagen, die nach und nach die mechanische Rohreinigung ersetzten, wurden noch gebraucht gekauft, später erwarb das Unternehmen Neufahrzeuge.

Kurz vor der Wende hatte MAYER schon acht Mitarbeiter, den Keller schon lange verlassen und in Woltersdorf einen richtigen Firmensitz aufgebaut. Der aber war für die neue Technik und die immer größer werdenden Aufträge viel zu klein. Die Gemeinde war gegen eine Erweiterung. „Rüdersdorf hat uns aber mit Kusshand genommen“, freut sich Klaus-Peter Mayer noch immer. „Wir waren die ersten im neuen Gewerbepark, hatten kein Telefon, dafür aber viel Elan.“ Die Zahl der Auftraggeber aus Berlin und Brandenburg wuchs und die Firma wuchs mit.

1998 entschloss sich Klaus-Peter Mayer deshalb zum nächsten Schritt. Er wandelte seine Firma in eine GmbH um und begann wenig später, nach einem Nachfolger für die Unternehmensspitze zu suchen. Wieder halfen ihm seine Kontakte. Über einen Geschäftspartner lernte er Carsten Christ kennen. Der suchte nach einer neuen Herausforderung. „In den neunziger Jahren war das Arbeitsquantum in der Branche auch für Angestellte extrem hoch, da dachte ich, das kann als Unternehmer auch nicht schlimmer sein“, erinnert sich Carsten Christ. Die beiden Männer fanden schnell den richtigen Draht zueinander und wurden sich einig. Im Jahr 2002 kaufte der Neue Firmenanteile und wurde Geschäftsführer.

Den wilden Jahren des Anfangs und des Platzierens am Markt folgten nun Jahre der Stabilisierung und der Angebotserweiterung. Stand MAYER in den Anfangsjahren nur für die Rohr- und Kanalreinigung, ist die Firma jetzt ein kompletter Dienstleister für Betreiber von Abwassersystemen. „Wir reinigen die Netze, prüfen Leitungen auf Dichtheit und Verschleiß, reparieren schadhafte Rohre und Kanäle und übernehmen die Datenpflege für Abwassersysteme.“ 30 hochmoderne Hochdruckspül- und Saugwagen sowie Kamerafahrzeuge sind für das Unternehmen im Einsatz. „Wir investieren unsere Gewinne in immer bessere Technik.“ Fast 60 Mitarbeiter sind inzwischen für MAYER in Rüdersdorf und der Niederlassung Nord in Schwarzenbek tätig. Nicht wenige davon hat das Unternehmen selbst zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice ausgebildet.

„Unsere Branche wirkt auf den ersten Blick nicht unbedingt sexy, aber wir sorgen mit hochmoderner Technik dafür, dass Rohre und Kanäle in Funktion bleiben“, erklärt Carsten Christ. „Wir machen gern, was wir tun.“ 30 Jahre nach der Firmengründung wirkt bei MAYER nichts mehr abenteuerlich. „Nur was unsere Mitarbeiter mitunter in den Kanälen finden, ist auch heute noch immer abenteuerlich.“

abschluss
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